Plattensee Nordufer

Balatonfüred
Die Stadt Balatonfüred, am Nordufer des Sees gelegen, war schon vor 200 Jahren für ihre kohlensäurehaltigen Quellen bekannt. Umgeben von Bergen im Norden und dem Balaton im Süden ist sie sehr reizvoll gelegen. Im 18. Jahrhundert zum Heilbad erklärt, begann bald der Aufstieg zum Erholungsort des Adels und Groß- Bürgertums.
Balatonfüred gilt noch heute als ein sehr prachtvoller Badeort, der sein Flair von Damals bewahrt hat. Die Straßen werden gesäumt von großen, schattigen Bäumen und viele Villen und Herrenhäuser stehen am Wegesrand.
Zwischen dem Hafen und Kur Platz befindet sich der Stadtpark der schon über hundert Jahre alt ist und u.a. viele seltene Pflanzen beheimatet. Die großen Balatoner Segelregatten starten vom Hafen aus, Balatonfüred gilt daher als ein Mekka für Segelsportfreunde.

Keszthely
Mit seinen 23.000 Einwohnern ist die am Nordwest-Ufer gelegene Stadt Keszthely die zweitgrößte Siedlung am Balaton. Die Stadt liegt am Fuße des gleichnamigen Berglandes in einem uralten Siedlungsgebiet.
Schon die Römer siedelten hier aufgrund der guten geografischen Lage und errichteten ganz in der Nähe (im heutigen Fenekpuszta) die Festung Valcum. Im Jahre 1247 wurde die Stadt das erste Mal schriftlich erwähnt und 1421 bereits als Marktflecken beurkundet
Mitte des 16. Jahrhunderts versuchten die Türken vergeblich, die Stadt und das aus dem 14. Jahrhundert stammende Franziskanerkloster, welches zur Festung umgebaut wurde, einzunehmen.

Gyenesdias
Gyenesdias ist ein Ferienort der aufgrund seiner Nähe zu Keszthely, Zalakaros und der Heilbadstadt Héviz für Kurgäste interessant ist.  Es werden zwei Strände betrieben. Der größere Diás-Strand bietet viele Sportmöglichkeiten und Unterhaltung (Animation, Strandradio). Der kleinere Lidostrand ist ruhiger und eher für Familien geeignet. In Gyenesdias gibt es auch einen Segelhafen und zwei Anglerclubs. Nördlich wird der Ort von den Hügeln des Keszthelyer Gebirges begrenzt.